Portraits

Die schönsten und bedeutendsten der zahlreichen Portraits stellen die Frau des Malers dar. Das herrliche Portrait der Verlobten steht am Anfang einer Reihe, zahlreich Bildnisse, auch Selbst-Portraits, folgen.
Das Thema Familie beschäftigt ihn bis 1945 wie kein anderes. Malend legt er Rechenschaft über sein Leben und das seiner Familie ab. Viele Arbeiten
( Öle, Zeichnungen, Aquarelle ) zeigen seine auf neun Kinder anwachsende Familie. Die Kinder werden oft skizzenhaft mit Bleistift und Kohle in unbeobachteten Situationen festgehalten. Nach 1945 malt er kein einziges Bildnis eines Familienmitglieds mehr, auch seine eigene Person nur mehr ein einziges Mal, 1948.

"Die Landschaft der Seele ist das Portrait, in dem der Mensch entschlüsselt wird, sein Innerstes herausgebracht erscheint. Hier schlägt die Welt Boeckls die Augen auf. Sie wird persönlich fassbar." ( Otto Antonia Graf)

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