Seckauer Fresko

Im Sommer 1950 entsteht aus einem Gespräch zwischen dem Künstler und dem Seckauer Abt Benedikt Reetz die Idee, Boeckl die Seckauer Engelkapelle freskieren zu lassen. Der Abt erwartet sich von Boeckls Fresko eine "mächtige Predigt für alle Zukunft".
Besonderes Vorbild ist dabei die romanische Wandmalerei Spaniens, die er auf Studienreisen kennenlernt. Boeckl hat die Vision eines Gesamtkunstwerks, dessen Vollendung ihn ein Jahrzehnt lang beschäftigen sollte.
Am Ende ist daraus eines der wichtigsten sakralen Kunstwerke des 20. Jahrhunderts in Europa entstanden.


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Herbert Boeckl bei der Arbeit an den Fresken der Engelkapelle im Stift Seckau

Fotos: Ernst Kloss, Wien